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Podcast zum Thema HypnoseEine Hypnose-Aufnahme, um "Im Moment zu sein" und eine absolut wundervolle Übung für jedermann. Hier ist das Transkript. Ja hallo und herlich willkommen zur neuesten Ausgabe meines Podcasts. Mein Name ist Tobias Ruland und ich lebe und arbeite in München. Und für die heutige Folge des Podcasts habe ich mir etwas ganz Besonderes für Sie ausgedacht und zwar eine Übung, die ich regelmäßig in meiner Praxis durchführe mit den Menschen, die zu mir kommen. In einer ganzen Reihe von möglichen Anwendungen ist die sinnvoll, richtig und wichtig und ich habe mir einfach gedacht, ich kann das auch einmal veröffentlichen, in der Hoffnung, dass die Übung auch für Sie hilfreich und sinnvoll ist. Und es geht dabei um eine leichte Trance, die wir miteinander machen. Sie müssen aber keine Angst haben, es gibt keine speziellen Suggestionen, die Sie manipulieren werden, sondern es geht um den Moment. Trotzdem ist es eine hypnotische Übung und ich darf Sie bitten, den Podcast ausschließlich dann zu hören, wenn es sicher ist für Sie, d.h. nicht beim Autofahren, keinesfalls während Sie gefährliche Maschinen bedienen, also wenn Ihre Gesundheit oder Ihr Leben in irgendeiner Weise gefährdet ist. Also nur zuhause oder in einer Situation, in der Sie auch loslassen können. Ich habe Ihnen gesagt, es ist eine Übung für den Moment. Sie haben sicher alle schon den Satz gehört "im Moment sein" Was heißt denn das? Was heißt denn "im Moment sein?" Und diese Frage können nur ganz wenige Menschen beantworten. Viele Menschen benutzen den Begriff, ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben und ich möchte Ihnen diese Übung heute gerne zeigen, was es bedeutet, im Moment zu sein und wenn Sie diese Übung regelmäßig zuhause durchführen, also wenn Sie z.B. gerade einen freien Nachmittag haben oder wenn Sie abends im Bett liegen, dann werden Sie eine sehr genaue Vorstellung davon bekommen, was es bedeutet und ich bin sicher, Sie werden es lieben. Hier folgt nun die hypnotische Übung, um im Moment zu sein, die nicht im Detail transkribiert ist, denn Hypnose muss man erleben. Hypnose ist keine Therapiesagt der Hypnosetherapeut Stephen Gilligan, einer der wenigen Schüler von Milton Erickson, die wirklich Gelegenheit hatten, den großen Milton Erickson aus unmittelbarer Nähe zu studieren und viele Jahre lang von ihm zu lernen. Was meint er damit? Und warum packt ein Hypnosetherapeut Tobias Ruland aus München das auf seine Website? Hypnose an sich ist keine Psychotherapie. Hypnose ist ein Zustand, in dem Psychotherapie möglich ist. Hypnose ist eine Möglichkeit, einen Menschen für therapeutische Interventionen zu öffnen, ihm neue Räume zu zeigen, ihm neue Alternativen zu geben und Dinge erfahrbar zu machen, die vorher nicht erfahrbar waren. DAS ist die eigentliche Psychotherapie. Die Hypnose ist ein Werkzeug. Oder anders ausgedrückt: wenn Sie denken, Sie gehen zu einem (seriösen) Hypnosetherapeuten, der gibt Ihnen ein paar Suggestionen und Sie sind 10kg leichter, hören auf zu rauchen und verlieren Ihre Ängste und Depressionen, dann werden Sie enttäuscht werden. Denn für die Hypnotherapie gelten exakt die gleichen Voraussetzungen und Spielregeln wie für jede andere Form von Psychotherapie: eine Beziehung zwischen Therapeut und Klient, ein kongruentes und annehmendes Verhalten des Therapeuten, die Motivation zur Veränderung und die Fähigkeit des Klienten, positive therapeutische Gegenerfahrungen zu integrieren. Was heißt das für den/die Hilfesuchende(n)? Es heißt ganz einfach, dass er/sie nicht einfach zu einem "Hypnotiseur" gehen kann und alle seine Sorgen los ist. Es heisst, dass Sie einen Therapeuten auswählen können und sollen, der ein tiefes Verständnis davon entwickelt hat, wie Psychotherapie wirkt, welche Verfahren in Ihrem speziellen Fall zur Anwendung kommen können und der bereit ist, mit Ihnen gemeinsam, den richtigen Weg zu suchen. Dafür KANN auch Hypnose eingesetzt werden, muss aber nicht. Neuer Podcast: Angst, Depression, negative DenkmusterNegative Denkmuster durchbrechen, ob mit Hypnose oder ohne. Hier folgt das Transkript des neuesten Poscasts. Ja hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts. Mein Name ist Tobias Ruland und ich lebe und arbeite in München. Heute möchte ich gerne ein Thema aufgreifen, das alle Menschen auf dieser Welt betrifft und mit dem sich die meisten dennoch nicht beschäftigen, nämlich: negative Denkschleifen. Auf die Idee, daraus eine Podcast-Folge zu machen, hat mich meine Arbeit in der Hypnosetherapie gebracht, denn ich werde immer wieder von Menschen, die in meine Praxis in München kommen, gefragt, wie anhaltend denn der Effekt der Behandlung sei. Da kommt jemand mit Flugangst, mit Höhenangst, mit Spinnenphobie, mit Panikattacken oder zur Sexualtherapie und dann arbeite ich mit dem Menschen und er lernt, seine Angst zu beherrschen. Und natürlich ist er glücklich, fragst sich aber auch, wie lange der positive Effekt der Hypnose anhält. Warum denkt er überhaupt an Rückfall? Wie funktioniert das? Und wie sorgt man selbst dafür, dass der Effekt einer Therapie anhält oder auch nicht? Was passiert da? Kürzlich erhielt ich eine Newsletter-E-Mail mit dem Thema: "Was ist eine Gedankenwellen-Maschine?" Was ist das für ein Blödsinn, dachte ich, aber eigentlich ist das ein guter Aufhänger. Auch die Wissenschaft spricht von Wellen in unserem Gehirn. Sie sind messbar. Unsere gesamte Gehirnaktivität können wir uns als die Fortpflanzung von Erregungswellen vorstellen. Irgendetwas löst eine Erregungswelle aus und sie pflanzt sich durch die Abermilliarden von Nervenzellen in unserem Körper fort. Was ist eine Welle? Bei Wikipedia steht: "Eine Welle ist in der Physik ein räumlich und zeitlich veränderliches Feld, das Energie, jedoch keine Materie, durch den Raum transportiert." Ein zeitlich veränderliches Feld. Energie, die von einem Punkt zu einem anderen Punkt wandert. Eine andere, ganz klassische Definition aus der Physik sagt: "Wenn sich Energie in Form einer Störung ohne Materietransport fortpflanzt, so nennen wir das eine Welle." Eine Störung. Damit ist eine Störung aus dem Ruhezustand oder einem Gleichgewicht gemeint. Denken Sie an den Ozean, an diese Aberbilliarden von Wasserteilchen. Alle hängen irgendwie zusammen und eine Störung oder Veränderung an einer Stelle bewirkt, dass sich die Störung oder Veränderung durch die anderen Wasserteilchen fortpflanzt. Und das, was Sie an der Wasseroberfläche als Welle sehen, das ist nur ein sehr kleiner Teil der Wahrheit. Was hat das jetzt mit Denkschleifen zu tun? Wenn sich diese Energie durch unser Gehirn fortpflanzt, dann hinterlässt das Spuren. Unsere Nervenzellen sind nicht dumm oder zustandslos und das Weiterleiten der Energie funktioniert auf biochemischen Weg. Wenn Sie Energie durch so eine Nervenzelle durchjagen, dann verändert diese Energie den inneren Zustand der Nervenzelle, ihre Chemie und ihre Verbindungen zu anderen Nervenzellen. Das ist durchaus erwünscht, denn so lernen wir. Alles, was wir in unserem Leben je gelernt haben, haben wir nur dadurch gelernt. Wir haben etwas getan, erfahren, gelesen und die Erregungsmuster, die passenden Energiewellen in unserem Gehirn haben sich - nicht hundertprozentig perfekt aber gut genug - in den inneren Zustand unserer Nervenzellen und ihrer Verbindungen "eingebrannt". Sie fassen als Kind auf die heiße Herdplatte und haben hinterher - in der Regel nach dem ersten Mal - gelernt, dass das Berühren einer heißen Herdplatte mit Schmerz verbunden ist. Der Schmerz ist unangenehm, Sie bekommen einen gehörigen Respekt vor der Herdplatte und haben Angst davor, noch einmal eine heiße Herdplatte anzufassen. Selbst wenn die Platte nur lauwarm ist, werden Sie vorsichtig die Handfläche darüberhalten, um zu sehen, ob sie auch wirklich keine Gefahr darstellt. So - im Prinzip - funktioniert Lernen. Und jetzt wissen Sie, dass Lernen auch anders funktioniert. Sie hören ein schönes Lied im Radio. Vielleicht zweimal, vielleicht dreimal und Sie fangen an, den Refrain zu summen, vielleicht sogar, mitzusingen. In dem Fall ist die Musik nur durch Ihre Ohren in Ihr Gehirn gelangt und Sie haben durch die Wiederholung gelernt. Wie merken Sie sich eine Telefonnummer oder die PIN ihrer EC-Karte? Wahrscheinlich sprechen Sie sich die Nummer solange selbst in Gedanken oder laut vor, bis Sie sie behalten haben. Das kennen Sie alle. Was hat das jetzt mit meiner Arbeit als Hypnosetherapeut und mit Ihrem Leben zu tun? Stellen Sie sich vor, Sie gehen gerne spazieren. Und an einem Gartenzaun werden Sie von einem Hund angefallen, vielleicht sogar gebissen. Das ist unangenehm. Das nächste Mal werden Sie vorsichtig an dem Grundstück vorbeigehen, um nicht noch einmal gebissen zu werden. Vielleicht nehmen Sie sogar einen anderen Weg. Vielleicht sehen Sie jetzt in jeden einzelnen Garten hinein, denn auch in anderen Gärten könnten sich Hunde verstecken. Vielleicht entwickeln Sie sogar daraus eine generelle Angst vor Hunden. Oder vor Gärten. Es sind Fälle beschrieben von Menschen, die Angst vor Gartenzäunen entwickelt haben. Lachen Sie nicht darüber, denn es könnte auch Ihnen passieren. Wenn Sie sich nämlich immer wieder und wieder mit einem negativen Gedanken beschäftigen, dann brennt der sich genauso in Ihr Gehirn ein wie eine PIN oder eine Telefonnummer. Mit dem Unterschied, dass nicht nur die Erinnerung oder der Gedanke gespeichert wird, sondern auch das negative Gefühl - oft Angst - mit dazu. Auf diese Weise können Sie sich selbst in eine Depression hineinziehen, die sogar im Selbstmord enden kann. Auf diese Weise entstehen Zwänge, wie z.B. alles kontrollieren oder zählen zu müssen. Auf diese Weise entstehen neue Ängste, die Ihr Leben beherrschen können. Auf diese Weise können Sie sich sogar Ihre eigene Sexualität abgewöhnen. Einfach nur durch das Drehen von immer gleichen Denkschleifen mit negativem Inhalt. Und das Schlimme ist: diese negativen Denkschleifen können anfangen, Ihre Identität zu beeinflussen, sie bestimmen mit, für wen Sie sich selbst halten. "Ich bin jemand, der schon immer Angst vor Spinnen hatte." denken Sie dann. "Das war schon als Kind so und wird sich nie ändern!" Unter uns: die Angst vor Spinnen bei uns in Mitteleuropa ist weder sinnvoll noch angemessen. Und mein kleiner Sohn mit seinen 5 Jahren spielt gerne mit jeder Art von Spinnen. Wenn Sie ein erwachsener Mensch sind, der Angst vor Spinnen hat - und das haben viele - dann sind Sie ein Opfer negativer Konditionierung - man könnte auch sagen, nicht hilfreichen Lernens - geworden. Ihr Gehirn hat eine Angst gelernt, die weder angemessen noch hilfreich ist. Wenn vor Ihnen ein hungriger Tiger sitzt und Sie auffressen will, dann haben Sie Grund, Angst zu haben. Vor einer kleinen Spinne in unseren Breiten nicht. Und diese negativen Denkschleifen, also: "ich bin der letzte Dreck, ich bin minderwertig" oder "ich habe Angst, warum gucken mich die anderen so an?" oder "ich hasse Spinnen, ich werde schon wahnsinnig, wenn ich sie sehe" oder "ich hab's zwar schon dreimal kontrolliert, aber ich muss nochmal zurückgehen, sicher zu sein, dass ich den Herd ausgemacht hab" die führen Sie in jeden erdenklichen negativen Zustand. Sie tun sich damit im Prinzip selbst Psychoterror an. Sie fahren mit 140 auf der Autobahn und bekommen eine Panikattacke. Sie haben Angst. Vielleicht haben Sie Angst, einen Herzinfarkt bekommen zu haben. Dann fahren Sie künftig nur noch 120, denn 140 war wahnsinnig schnell für so eine Situation. Dann bekommen Sie bei 120 die nächste Panikattacke. Dann fahren Sie künftig 100 und schließlich zuckeln Sie mit 80 hinter den LKWs her und drehen in Ihrem Kopf Denkschleifen, wann "es" wohl das nächste Mal passiert. Sie bekommen Angst vor der Angst. Und beobachten ängstlich und argwöhnisch Ihren eigenen Körper. Und wehe das Herz schlägt mal einen Tick schneller, dann ist sofort der negative Gedanke da: "oh nein, es geht wieder los!" Schon allein solch ein Gedanke kann die nächste Panikattacke auslösen. Ein Teufelskreis. Auch mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner gibt es das. "Oh nein, jetzt hat er mich schon wieder so angesehen. Ich weiß doch, was das bedeutet! Der will ja doch wieder nur Sex mit mir. Ich hasse ihn." und so weiter und so weiter. Kennen Sie die berühmte Hammer-Geschichte von Paul Watzlawick? Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile auch nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich auch noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht's mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er “Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: “Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!" Ja und was können Sie dagegen tun? Erstens: Beobachten Sie sich selbst. Finden Sie heraus, was IHRE negativen Denkschleifen sind. Selbstbeobachtung ist der erste wichtige Schritt, überhaupt einmal herauszufinden, wo Sie sich selbst durch Ihr Denken keinen Gefallen tun. Zweitens: Überlegen Sie sich, was Sie besser machen können. Stimmt denn dass überhaupt, was ich da denke? Die Angst vor der Spinne, macht das Sinn? Und wenn es keinen Sinn macht, wie krieg ich es weg? Wenn Sie schlecht über Ihren Partner denken, was glauben Sie, wie lange es dauert, bis das die Beziehung endgültig ruiniert? Nur alleine die negativen Denkschleifen. Wollen Sie das? Wenn nicht, was können Sie anders machen? Bedeutet "dieser Blick" überhaupt, was Sie glauben, dass er bedeutet? Oder haben Sie sich in eine negative Denkschleife verrannt? Und drittens: lernen Sie, sich zu beruhigen und sich zu entspannen. Negative Gedanken sind mit negativen Gefühlen verbunden. Und diese negativen Gefühle führen tendenziell dazu, dass sich die negativen Gedanken verstärken. Entspannung ist etwas Positives und schließt z.B. Angst aus. Unser Gehirn kann Angst und Entspannung nicht gleichzeitig empfinden. Wenn Sie lernen, sich bewusst zu entspannen, haben Sie ein Werkzeug in der Hand, um den Teufelskreis aus negativen Gedanken und schlechten Gefühlen zu durchbrechen, die sich ansonsten gegenseitig auslösen und verstärken können. Ja. Das war es wieder einmal für heute. Ich wünsche Ihnen ganz viele wundervolle und angenehme Gedanken und viele positive Denkschleifen in Ihrem Leben, denn auch die gibt es. Bitte bleiben Sie gesund und bleiben Sie mir gewogen, Ihr Tobias Ruland Datenschutz unter Hypnose- wie passt das zusammen? Gestern erregte eine Überschrift in der Zeitung meine Aufmerksamkeit: "Datenschutz gilt auch unter Hypnose" Was hat das zu bedeuten? Es wurde von einem Fall berichtet, bei der Hypnose offensichtlich zur Aufklärung eines Verkehrsunfalls eingesetzt wurde. Allerdings ist in Deutschland dieses Vorgehen datenschutzrechtlich nicht zulässig. In den USA wird die Hypnose seit den 50er Jahren in besonderen Fällen zur Aufklärung von Verbrechen eingesetzt. Traumatisierte Opfer, die sich nicht bewusst erinnern konnten oder wollten, konnten in Hypnose plötzlich den Täter beschreiben. Zeugenaussagen können in Hypnose gewonnen werden, wenn es um das Erinnern einer Situation, der Haarfarbe des Täters oder eines Autokennzeichens geht. In den USA ist dies als "forensische Hypnose" ein besonderes Fachgebiet mit spezieller Ausbildung, in Deutschland offensichtlich datenschutzrechtlich bedenklich und nicht mit der Strafprozessordnung vereinbar. Hypnose hilft EnergiesparenThe Sun berichtet in ihrer Ausgabe vom 23.12.2010 von Martin Connellan, einem Schuster aus Bromsgrove, der zur Lüftung seiner Werkstatt auch im Winter stets die Tür geöffnet lassen müsse. Das Aufstellen von Heizgeräten sei zu teuer, weshalb der Inhaber es zunächst mit warmen Mänteln für die Belegschaft versucht habe. Als diese jedoch trotz der Kutten unter der Kälte stöhnte, habe er die Hilfe des Hypnotiseurs James Kerwin in Anspruch genommen, der über entsprechende Suggestionen der Belegschaft ein angenehm warmes Arbeitsklima verschafft habe. Ich wünsche allen meinen Freunden und Klienten ein angenehm warmes Weihnachtsfest mit funktionierender Heizung und vielleicht einem gemütlichen, prasselnden Feuer im Kamin. Therapie vorzeitiger EjakulationIn meine Praxis in München kommen neben Paaren zum größten Teil Frauen für Hypnosetherapie. Männer scheinen der Hypnose gegenüber weniger aufgeschlossen zu sein, während Frauen intuitiv spüren, dass Ihnen die Hypnotherapie gut tut. Indes, was viele Männer beschäftigt und weshalb Männer mit mir arbeiten, ist das Problem der vorzeitigen Ejakulation, das etwa 20-30 Prozent aller Männer in Deutschland plagt. Während sich die Wissenschaft noch darüber streitet, welche Faktoren als Ursachen für den frühzeitigen Samenerguss angenommen werden können und wie man diesen Faktoren begegnet, habe ich einen Ansatz entwickelt, der außerordentlich vielversprechend ist, wenn sich der betroffene Mann darauf einlassen kann. Ich arbeite in mehreren Sitzungen mit dem Mann, der Kontrolle über seinen vorzeitigen Samenerguss gewinnen möchte, mit einem Programm, das folgende Module beinhaltet:
Ich werde zu diesem wichtigen Thema auch einen Audio-Kurs zum Download anbieten, um noch mehr Menschen zu erreichen, aber dieser wird erst im Laufe des Sommers erscheinen. Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie mir bitte. Wenn ich den Männern sage: "Wissen Sie, dass Sie einen Orgasmus OHNE Ejakulation haben können?", dann ernte ich zunächst oft ungläubige Blicke. Dabei ist nicht nur das möglich, sondern sogar viel mehr. Hypnose gegen ÄngsteViele Menschen leiden unter Ängsten unterschiedlicher Art. Angst vor dem Zahnarzt, Flugangst, Höhenangst, Angst vor Spinnen, Angst vor dem dunklen Keller, Angst vor Menschen oder sozialen Situationen, Angst vor Hunden, Angst vor der Schule, sich mit einer Krankheit anzustecken oder sich zu verschmutzen. Grundsätzlich ist JEDES Objekt und JEDE Lebenssituation geeignet, bei einem Menschen Angst auszulösen. Es gibt die Angst vor Holzzäunen (während Drahtzäune in Ordnung sind) und die Angst, zu ejakulieren. Buchstäblich alles ist möglich. Ängste sind überall präsent, fast jeder Mensch kennt Angst und es ist davon auszugehen, dass etwa 15 Prozent aller Menschen in Deutschland wenigstens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Angst erkranken. Die meisten Menschen erkranken im Alter von 20-30 und Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Und in einigen Fällen verstärkt sich die Angst und entwickelt sich zur Panik, die anfallsartig auftritt und den Menschen kaum mehr loslässt. Angst ist ein Phänomen, das sich selbst erhält. Sie wird durch "irgendetwas" ausgelöst, der Mensch spürt Unbehagen und körperliche Symptome (z.B. Schwitzen, Herzklopfen, Schwindel) und die Wahrnehmung der körperlichen Symptome verstärkt die Angst. Ein Kreislauf entsteht. Als wirksame Behandlungsmethoden sind klinisch belegt:
Die Kombination einer hypnotischen Tiefenentspannung mit verhaltenstherapeutischen Elementen verspricht nach dem derzeitigen Stand der Behandlungskunst die höchsten Langzeiterfolgsraten. Wenn Sie diese Methode gegen Ihre Angst einmal in München ausprobieren möchten, stehe ich gerne für Ihre Rückfragen zur Verfügung. Hilfe bei SchlafstörungenPressemitteilung: Entspannungsübungen stoppen das Gedankenkarussell. Der Mensch verschläft etwa ein Drittel seines Lebens, rund 3.000 Stunden im Jahr verbringt er im Bett. Ein Erwachsener in Deutschland schläft im Schnitt rund sieben Stunden, bevor er erholt und ausgeruht erwacht. Manche Menschen brauchen mehr, andere weniger Schlaf. "Sehr viele Menschen können von einem entspannten und erholsamen Nachtschlaf, der ihnen die Kraft für den nächsten Tag verleiht, jedoch nur träumen", weiß Tobias Ruland, Hypnosetherapeut aus München. "Etwa ein Fünftel aller Deutschen leidet unter Schlafstörungen, und bei rund fünf Prozent sind die Schlafprobleme als behandlungsbedürftige Krankheit einzustufen." Eine Million Menschen in Deutschland nehmen regelmäßig Schlafmittel ein, die meisten davon sind junge Frauen und ältere Menschen. Das Problem: Schlafmittel lindern lediglich die Symptome, ohne die eigentliche Ursache der Schlafstörungen zu beseitigen. Sie können das Schlafprofil ändern und abhängig machen. Daher taugen Schlafmittel nur im Notfall zur kurzfristigen Entlastung, eine Langzeitlösung sind sie nicht. Wer mehrmals in der Woche von Schlafstörungen betroffen ist, tut gut daran, seinen Hausarzt darauf anzusprechen. Häufig liegt die Ursache der Schlafprobleme in körperlichen oder psychischen Erkrankungen, die der Betroffene möglicherweise gar nicht damit in Verbindung bringt. So leiden beispielsweise mehr als 90 Prozent der Menschen, die an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt sind, auch an Schlafstörungen. Wird die eigentliche Erkrankung erfolgreich behandelt, lösen sich in der Regel automatisch auch die Schlafprobleme. Liegt der Schlafstörung keine erkennbare körperliche oder psychische Erkrankung zugrunde, gilt es herauszufinden, welche sonstigen Faktoren den Schlaf beeinträchtigen. Dazu gehören einerseits äußerliche Faktoren wie etwa Lärm (Bahn, Straßenlärm), ein zu warmes oder zu kaltes Schlafzimmer, andererseits ungünstige Schlafgewohnheiten – etwa zu frühes Zubettgehen, Lesen, Essen oder Fernsehen im Bett –, der Konsum von Alkohol oder Medikamenten sowie psychologische Faktoren: Ärger, Sorgen, Angespanntheit, Grübeln. Während sich Lärm durch eine Schalldämmung aussperren lässt und übermäßiger Alkoholkonsum vermieden werden kann, sind Sorgen, Ärger und Anspannung nicht so leicht aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Gegen das Grübeln im Kopf hilft keine Schallisolierung. "Wer regelmäßig Probleme beim Einschlafen hat oder nachts aufwacht und anfängt zu grübeln, weil die Gedanken Karussell fahren, dem empfehle ich Entspannungsübungen", sagt Tobias Ruland, der damit in seiner Praxis sehr positive Erfahrungen gemacht hat. "Jeder gesunde Erwachsene kann lernen, unerwünschte Gedanken abzuschalten und bewusst zu entspannen, um innerhalb weniger Minuten in einen erholsamen Schlaf zu gleiten." Wer sich schwer tut, sollte einen spezialisierten Therapeuten aufsuchen, der Entspannungstechniken vermitteln kann. Ruland nennt sieben wichtige Regeln, die das Einschlafen erleichtern und dabei helfen, nach einem nächtlichen Aufwachen schnell zurück in den Schlaf zu finden:
Dauerhafte Probleme beim Ein- und Durchschlafen können einen Menschen zermürben, sein psychisches Gleichgewicht stören, Schwierigkeiten im Arbeitsalltag oder in der Partnerschaft verursachen und im schlimmsten Fall sogar zu psychischen Krankheiten führen. Tobias Ruland rät daher allen Menschen mit beginnenden Schlafproblemen: "Beschäftigen Sie sich frühzeitig mit dem eigenen Schlafverhalten, beseitigen Sie mögliche Störfaktoren und erlernen Sie Entspannungstechniken, um störende Gedanken gezielt abzuschalten und so endlich wieder schnell einschlafen und erholt aufwachen zu können." Wie finde ich einen Hypnosetherapeuten?Erfahrung? Zertifikate? Arzt? Hypnotiseur? Aus aktuellem Anlasse hier meine Gedanken zur Frage: Wie finde ich den Therapeuten, der zu mir und meinem Problem passt? Es gibt leider im Gesundsheitsbereich keine feste Guideline und man muss ein wenig suchen, wie immer im Leben. Schon bei einfachen Zahnschmerzen kann man großes Pech und großes Glück haben, wenn man einfach in Google "Zahnarzt meine-Stadt" eintippt. Wer seinen Paarberater oder Hypnosetherapeuten sucht, sollte aber in jedem Fall folgendes beachten:
Viel Glück bei der Suche! "Weshalb arbeiten Sie als Psychotherapeut?"Nach meiner Erfahrung fragen mich nur etwa 5-10 Prozent aller Klienten oder Patienten, weshalb ich das tue, was ich tue. Dabei, wenn man es recht bedenkt, ist das die vielleicht wichtigste Frage überhaupt. Denn die Motive des Therapeuten sind ja in der Praxis genauso präsent wie die Motive des Menschen in Therapie und beeinflussen auch den Therapieverlauf. Es gibt Therapeuten, die müssen in erster Linie ihren Lebensunterhalt verdienen und einen aufwändigen Praxisbetrieb bezahlen. Diese Therapeuten werden versuchen, sich einen Kunden-/Patientenstamm aufzubauen, der Ihnen langfristig und zuverlässig Brot gibt. Und es gibt Therapieverfahren, die sind von vornherein als Langzeitverfahren konzipiert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Es gibt Psychotherapeuten, die diesen Beruf aus voyeuristischen Motiven ausüben. Die in erster Linie "interessante" Fälle sehen möchten und neugierig sind. Je abgedrehter die Störung, umso besser. Dann gibt es Psychotherapeuten, die aufgrund eigener psychischer Probleme, aus Kapitulation und Resignation das "Helfen" entdeckt haben, um Ihre eigene Einsamkeit zu kompensieren und sich letztendlich selbst zu helfen. Desweiteren gibt es das klassische Helfer-Syndrom, ein früh erlerntes Muster, die eigene Existenzberechtigung und den eigenen Selbstwert daran festzumachen, dass man anderen Menschen therapeutisch helfen kann. Und es gibt Psychotherapeuten, die sich dann wohl fühlen, wenn sie andere Menschen bewusst beeinflusst haben, also in gewisser Weise Macht über Sie ausüben. Der Traumaspezialist Dr. W. Dorrmann aus Fürth sieht sogar noch ein weiteres Motiv, nämlich die Psychotherapie als Selbsterfahrungstrip für den Psychotherapeuten. Auch das ist sicher nicht ungewöhnlich. Und wie ist das beim Hypnotherapeuten Tobias Ruland aus München? Was anwortet der auf die eingangs gestellte Frage? Und kann er die Frage ehrlich beantworten? Einer der bekanntesten Hypnotherapeuten der Welt, Dr. Stephen Gilligan, hat mir einmal gesagt: Als junger Student mit 19 Jahren habe ich den großen Milton Erickson kennen gelernt und habe Dr. Erickson gebettelt und gebeten, bei Ihm studieren zu dürfen. Ich stamme aus keiner wohlhabenden Familie, aber ich wollte unbedingt mit ihm und von ihm lernen. Und so fragte ich: "Dr. Erickson, ich tue alles, sagen Sie mir einfach Ihren Preis und ich werde schon einen Weg finden, Sie zu bezahlen. Ich arbeite nebenbei, ich finde ein Stipendium, ich krieg das hin." Und Milton Erickson habe ihm gesagt: "Junger Mann, Sie schulden mir garnichts, Sie müssen mich nicht bezahlen. Versprechen Sie mir einfach, dass Sie das, was Sie lernen, an alle Menschen weitergeben, die Sie treffen." So einfach kann es sein. Ich tue das, was ich tue, aus Liebe zur Hypnose und Hypnotherapie. Ich bin fest überzeugt, dass die Hypnotherapie generell unterschätzt und zu selten eingesetzt wird. Ich hatte schon unzählige Erfahrungen mit der Hypnosetherapie, die ich mit Worten garnicht beschreiben kann. Ich tue das, was ich tue, weil der Moment, in dem die Klientin, die eine Stunde vorher noch aufgelöst, weinend und deprimiert vor mir saß, wieder mit strahlenden Augen und einem Lächeln im Gesicht aus der Hypnose zurück kommt, selbst für mich jedesmal ein Wunder ist. Und weil es sich für mich richtig und gut anfühlt, diese Erfahrungen weiter zu geben. Hypnose gegen DepressionDer amerikanische Psychiater Michael Yapko gilt als einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Depressionsbehandlung mittels Hypnose. Depression ist ein Label, das medizinisch noch nicht ausreichend verstanden wird und - sofern nicht organisch (z.B. durch eine Schilddrüsenerkrankung) bedingt - in leichten Fällen oft einer Spontanremission (d.h. die Depression "verschwindet" von alleine wieder) überlassen, bei mittelgradigen und schweren Fällen einer medikamentösen Behandlung (heute meist sogenannte selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, SSRI) zugeführt wird. Unterstützende Psychotherapie wird verschrieben, wenn der Arzt dies für angezeigt hält und der Versichertenstatus des Erkrankten die Behandlung erlaubt. Michael Yapko erforscht die Dynamik der Depression seit Jahrzehnten und für ihn ist klar, dass nicht nur externe Faktoren (wie organische Krankheiten, Medikamente, Drogen, Licht/Jahreszeit) die Stärke und die Häufigkeit der Depression beeinflussen, sondern die Denkabläufe in unserem Gehirn ebenso entscheidend dazu beitragen, wie lange eine Depression andauert und wie stark sie ausfällt. Mit anderen Worten: der Einzelne ist nicht Spielball der externen Einflussfaktoren, sondern er kann durch sein eigenes Denken und Empfinden eine Depression verstärken oder abschwächen. Meine Art, das auszudrücken, ist: Du bist mehr als ein Salzkrebs. Uns wurde ein Gehirn und zwei gesunde Beine gegeben und wir können in sehr weiten Bereichen entscheiden, wohin wir gehen. Wir können buchstäblich lernen, unsere Empfindungen (z.B. glücklich versus depressiv) zu steuern. Eine Möglichkeit, die Dr. Yapko auch favorisiert, um dies erfahrbar zu machen, ist die Hypnosetherapie. Behandlung von Depressionen mit HypnoseDepression ist ein "Label", das auf ganz viele Zustände geklebt wird und das kann verwirrend sein. Depression bezeichnet zum einen einen Zustand von niedergeschlagener Stimmung, der viele Ausprägungen annehmen kann, kann aber auch eine melancholische Grundstimmung oder ein ernstes psychiatrisches Krankheitsbild darstellen. Wenn der Artikel in der Frauenzeitschrift von "Depression" spricht, ist in der Regel etwas anderes gemeint als der Fall, in dem die psychiatrische Klinik als ultima ratio die Elektrokrampftherapie anwendet und die Übergänge zwischen depressiver Verstimmung und Erkrankung sind fließend. Die zentrale Frage, die sich viele "melancholische" Menschen stellen, ist: weshalb können sich andere Menschen gut fühlen und mir geht es schlecht? Warum passiert mir immer so etwas? Was hab ich für eine Zukunft? Warum mag mich keiner? Wenn geklärt ist, dass die Depression keine organischen Ursachen hat und auch keiner medikamentösen Behandlung bedarf, dann kann die Hypnosetherapie in vielfältiger Weise hilfreich sein. Hypnose entspannt Körper und Geist und hilft beim Stressabbau. Hypnosetherapie kann eine neue Sicht auf das eigene Selbst, die Umwelt und die Zukunft vermitteln. Hypnose können Sie einsetzen, um neue Denkmuster einzuüben, wenn die alten nicht hilfreich waren. Hypnosetherapie kann helfen, das ständige Grübeln zu verringern oder zu beseitigen. Hypnose ermöglicht Ihnen eine positive, liebevolle, annehmende Erfahrung, also genau das, was in depressiven Phasen fehlt. Vergessen Sie bitte nie, dass Ihre Gedanken ihr Empfinden beeinflussen und umgekehrt. Und dass aus negativen Gedanken ein Kreislauf entstehen kann, der das Potenzial hat, Ihnen großen Schaden zuzufügen. Ich habe Angst vor HypnoseTäglich erhalte ich Anrufe oder Emails von Menschen, die zwar an Hypnose bzw. Hypnosetherapie interessiert sind und denken, dass Ihnen diese Form der Psychotherapie helfen könnte, aber sie haben die Bühnenhypnose-Bilder im Kopf, die RTL und andere Fernsehsender verbreiten, in denen Menschen "seltsame", vielleicht peinliche Dinge tun, vielleicht bloß gestellt werden, in denen der Eindruck erweckt wird, der Hypnotiseur habe Macht über seine "Freiwilligen". Durch die Medienberichte und Fernsehbilder ist die Hypnose zwar vielen Menschen bekannt (und dafür bin ich dankbar), wird aber auch mit Misstrauen und manchmal sogar Angst betrachtet. Die Bühnenhypnose ist eine Show, die dem Laien in 5 Minuten erklärt ist. Sie soll unterhalten, sie soll einen Show-Effekt zeigen. Indes: wenn Sie in eine Illusionsshow gehen und die zersägte Jungfrau in zwei Metern Höhe schweben sehen, dann wissen Sie auch, dass der Magier das tut, um Ihnen gute Unterhaltung zu bieten, dass er die Show gut vorbereitet hat und dass er das gleiche mit Ihrer Frau auf dem heimischen Sofa nicht könnte. Sie sehen die Jungfrau zwar in zwei Metern Höhe schweben und es sieht echt aus, aber Sie wissen, dass Erfahrung, Vorbereitung und Technik notwendig sind, um diesen Effekt zu erzielen. Das ist bei einer Bühnenhypnose nicht anders. Eine Hypnotherapie-Sitzung bei einem klassisch ausgebildeten Therapeuten besteht aus einer Standard-Trance-Induktion, einer Vertiefung der Trance und einer Reihe von problembezogenen Suggestionen, die in Trance auf das Unterbewusstsein des Hypnotisierten wirken. Diese Form der Hypnotherapie ist sehr direkt, direktiv und kann bei sehr suggestiblen Menschen in kurzer Zeit große Wirkung erzielen. Eine Sitzung mit mir (oder einem anderen Erickson'schen Therapeuten) läuft anders ab. Zunächst beginnen wir ein Gespräch, in dem ich versuche, mich in Sie hineinzufühlen und Ihre Probleme, Bedürfnisse und Ziele zu verstehen. An einem gewissen Punkt gleiten Sie mehr oder weniger indirekt in einen hypnotischen Trance-Zustand, den ich durch Bilder, Geschichten, Analogien und Metaphern zur therapeutischen Arbeit nutze. Diese Form der Hypnose nennt man "indirekt" weil sowohl die Einleitung der Trance als auch die therapeutischen Suggestionen indirekt und nicht direktiv sind. Es gibt keine Skripte, kein "Standard-Verfahren" und jede Sitzung verläuft anders. Ich arbeite mit dem, was Sie mir geben und mit der Magie des Moments. Lassen Sie sich also bitte nicht verunsichern. Bühnenhypnose ist etwas anderes als klassische Hypnotherapie und die ist etwas anderes als die Arbeit eines Erickson'schen Therapeuten. Während ein Bühnenhypnotiseur eine gewisse "Choreografie" planen muss, damit seine Show gelingen kann, weiß ich noch nicht, welchen Weg eine Sitzung nehmen wird, wenn mein Klient oder meine Klientin Platz nimmt. Ich nutze das, was Sie mir geben und verwende das angenehme Gefühl der Entspannung, Bilder und Gefühle, um den psychotherapeutischen Effekt zu erzielen, getragen von einem Gefühl des Respekts, der Akzeptanz und mit dem therapeutischen Ziel im Hinterkopf. Davor müssen Sie sich nicht fürchten. Wie funktioniert Hypnose?Viele Menschen denken bei Hypnose an Bühnenshows. Der Hypnotiseur schnippt mit dem Finger, der Proband fällt in Trance und wenn er wieder aufwacht, gackert er wie ein wild gewordenes Huhn. Tatsächlich ist die Hypnose eines der ältesten, systematisch angewandten Heilverfahren der Menschheitsgeschichte. Die über 2000 Jahre alten hinduistischen Meditationspraktiken, das heute weit verbreitete Yoga, der Schamanismus, selbst das schon im alten Testament beschriebene Handauflegen kann man zu den hypnotischen Techniken zählen. 500 v. Chr. wurde in Ägyten der sogenannte "Tempelschlaf" als hypnotische Trance sowohl zur Heilung als auch zur Befragung des Orakels eingesetzt. Die Hypnotherapie nutzt therapeutisch den vorbewussten Zugang zum Menschen, den die hypnotische Trance bietet. Der Therapeut leitet eine hypnotische Trance ein und steuert anschließend sowohl direkt als auch indirekt das Denken, Fühlen und Erleben, sodass Veränderungen möglich werden. Trance-Zustände kennt jeder Mensch. Viele Menschen erleben Trance beim Sport (z.B. Jogging, Fahrradfahren), beim Medienkonsum (Lesen, Fernsehen, Computerspiele), beim Tagträumen oder bei künstlerischer Tätigkeit (Musizieren, Malen). Vielleicht waren Sie schon einmal nachts mit dem Auto unterwegs und hätten nach 200km fast Ihre Ausfahrt verpasst, weil die Kilometer nur so an Ihnen vorbeiflogen. Beobachten Sie ihre Kinder einmal vor dem Fernseher, wenn sie ganz versunken sind. All dies sind unterschiedliche, alltägliche Trance-Zustände. Der Unterschied zur Hypnose ist: in der Hypnose oder Hypnotherapie wird dieser Zustand bewusst und absichtlich herbeigeführt, um ihn anschließend für die therapeutische Arbeit zu nutzen. Und je nach Ausgangsproblem und Suggestibilität des Hypnotisierten lassen sich ganz bemerkenswerte, heilsame Veränderungen bewirken. |
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| Rechtliche Hinweise | |||||||